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Seit 2 Wochen steigen die Temperaturen tagsüber in den milden Bereich zwischen 14 und 18°C. Die Bienen reagieren demensprechend mit starker Volksentwicklung, führen von grossen Brutnestern und dem ziehen von Drohnenbrut. Solange der Polleneintrag gesichert und genügend Futterreserven verfügbar sind, werden die Bienen weiter Vollgas geben. Bei einem Kälteeinbruch muss dringend auf genügend Futterreserven geachtet werden.

Die Bienen führen in den Dadant Magazinen Brut auf 3 bis 4 Waben beidseitig
Die Bienen führen in den Dadant Magazinen Brut auf 3 bis 4 Waben beidseitig
Zum Teil wird bereits Drohnenbrut gepflegt
Zum Teil wird bereits Drohnenbrut gepflegt
In der Futterzarge wurde gebaut und Honig eingetragen
In der Futterzarge wird gebaut und Honig eingetragen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon Mitte Januar waren die Bienen bei kühlen Temperaturen unterwegs um Pollen zu sammeln. Das rare Blütenangebot von damals, ist gut einen Monat später deutlich umfangreicher geworden. Es blühen die Hasel, Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse. Die Bienen sind in ihrem Element.
Der gesammelte Pollen dient zur Aufzucht der neuen Bienengeneration und ist elementar für die Bienengesundheit.

Steigen die Temperaturen in den angenehmen Bereich, ist es Zeit für eine Futterkontrolle bei den Bienenvölkern. Dabei wird abgeschätzt wieviel Futterreserven in den einzelnen Bienenstöcken vorhanden ist und bei Bedarf Futterteig direkt auf die Wabenschenkel aufgelegt. So wird ein möglicher Futtermangel bis zum ersten Trachteintrag der Salweiden Blüte überbrückt.

Die Information über Sichtungen und Nestfunde im Kanton Bern stehen ab sofort im Geoportal zur Verfügung

Die Asiatische Hornisse im GeoportalHier geht es zum Geoportal


Hast du fragen? schreibe an asiatischehornisse@be.ch

Marianne Tschuy
Fachstelle Bienen

Koordinatorin Asiatische Hornisse Kanton Bern
Telefon +41 79 910 65 44, marianne.tschuy@be.ch

Maria Graf, Praktikantin grüne Beratung
Schwerpunkt Asiatische Hornisse

Telefon +41 31 633 32 69, maria.graf@be.ch 

Für das Jahr 2025 ist ein Vermehrungskurs geplant. Interessierte können sich ab sofort für den Kurs anmelden. Limitierte Platzzahl.

Der Vermehrungskurs richtet sich an Jungimker*innen und routinierte Imker*innen, welche sich in der Praxis der Völkervermehrung und Jungvolkbildung festigen wollen und sich an die Königinnenzucht heranführen lassen möchten.

Hier geht es zu den Details und zu den Kursdaten

Die Bienen produzieren zur Zeit eine Menge Melezitosehonig.
Melezitosehonig (oder Zementhonig) ist ein Waldhonig, welcher die Bienen aus Honigtau gewinnen, der auf dem zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten von Blattlausen stammt. Melezitose ist ein Dreifachzucker bestehend aus zwei Molekülen Glucose und einem Molekül Fructose.

Überschreitet die Konzentration an Melezitose im Waldhonig etwa 10%, so kann der Honig schon im Honigraum des Bienenvolks kristallisieren. Das bedeutet für die Imkerin und für den Imker eine Menge Arbeit. Die Waben müssen unverdeckelt geerntet werden - und falls ein schleudern bereits nicht mehr möglich ist - in Wasser eingelegt und anschliessend das Honigwasser entsorgt werden. Die ausgewaschenen Waben kommen dann zurück in das Bienenvolk.  Zudem fliesst der Honig nach dem Schleudern kaum mehr durch das Doppelsieb, welches dazu dient, grobe Bestandteile wie Wachsstückchen aus dem Honigkessel fern zu halten.

Jetzt heisst es wöchentlich die Honigräume der Bienenvölker zu Durchsichten und gegebenenfalls mehrfach zu schleudern. C'est la vie!

Rot- und Weisstannen mit Läusebfefall liefern Honigtau
Unter den Nadelbäumen sind die Honigtautropfen auf Pflanzen sichtbar
Honigwabe gefüllt mit Melezitosehonig. Die Wabe ist noch unverdeckelt, aber bereits nicht mehr schleuderbar. Der Honig bleibt in den Waben sitzen
Melezitosehonig welcher noch geschleudert werden konnte, bleibt dann oft im Doppelsieb stecken