Nach regnerischen Tagen scheint wieder die Sonne. Es ist warm und feucht und der Raps ist noch nicht auf allen Feldern abgeblüht. Die Bienen haben also noch etwas zu tun ... hoffe nicht nur schwärmen 🙂

Nach regnerischen Tagen scheint wieder die Sonne. Es ist warm und feucht und der Raps ist noch nicht auf allen Feldern abgeblüht. Die Bienen haben also noch etwas zu tun ... hoffe nicht nur schwärmen 🙂

Vor einer Woche kamen die Bienen mit den Futterreserven an ihre Grenzen. Während in der Stadt die Tracht bereits eingesetzt hatte, war auf dem Land das Futterangebot für die Bienen noch mager.
Das schöne und warme Frühlingswetter beschert uns nun blühende Obstbäume, Löwenzahn- und Rapsfelder. Alles gleichzeitig und intensiv. Wenn sich das nur nicht rächt...




Die Bienen entwickeln sich prächtig und dies schon sehr früh im Jahr. Der milde Winter trägt dazu bei. Die Bienendichte auf den Waben hilft Kältephasen problemlos zu überbrücken.



Nach der Schlechtwetterphase stand eine Kontrolle der Bienenvölker auf dem Tagesplan. Insbesondere wollte ich wissen ob die Drohnenwaben bereits ausgebaut wurden. Zu meinem Erstaunen hat die Kälte die Bienen nicht daran gehindert fleissig auszubauen. Noch besser, die Drohnenwaben haben bereits verdeckelte Drohnenbrut.
Sofern das Wetter mitspielt, sind dies gute Voraussetzungen um beim einsetzen von Tracht die Honigräume aufzusetzen. Bis es soweit ist, kann aber noch viel passieren.


Wie wichtig die Wasserversorgung für die Bienen ist, zeigt das untenstehende Bild. Bei bissiger Bise und Temperaturen bei maximal 5° C fliegen die Bienen fleissig die Wasserstelle an. Voraussetzung dazu ist Sonneschein.
Merke: Sobald möglich eine Wasserstelle einrichten. Diese darf niemals austrocknen, sonst suchen sich die Bienen eine andere Möglichkeit. Die Tränke soll sich nicht im Flugkorridor der Bienen befinden (verkotung).

Eine Biene sitzt bei Kälte auf dem vereisten Dach der Dadant blatt Beut und sammelt Wasser. Bienen sind täffe Mädels.

Es werden bereits Pollen eingetragen. Jetzt die Fluglöcher beobachten und die Futterreserven schätzen. Ist kein reger Flugverkehr zu beobachten, muss das Volk geöffnet werden. Ist das Bienenvolk tot, sofort das Flugloch schliessen um Raub zu vermeiden.
Überprüfe die Futterversorgung in den Völkern. Ersetze leere Futterwaben durch volle und platziere diese direkt am Brutnest. Stehen keine Reserve-Futterwaben zur Verfügung, lege Futterteig direkt auf die Wabenschenkel auf.


Das Wetter ist trüb und kalt. Höchste Zeit mit den Vorbereitungen für die neue Bienensaision zu starten. Als erstes habe ich die APIDEA-Zuchkästli gereinigt und für den nächsten Einsatz bereit gemacht.
Alle Bestandteile werden mechanisch gereinigt und fehlerhafte Teile ersetzt. Anschliessend in einer handwarmen Laugelösung eingeweicht und mit einer Bürste gereinigt.
Merke: Blaue APIDEA-Rähmchen können gekocht werden, orange nicht.
Diese sind nicht hitzebeständig.
Nach gründlichen spühlen der Teiile mit Wasser müssen die Rähmchen wieder zusammengesteckt und mit einem Wachsleitstreifen (Bio) versehen werden. Ein Aufsetzlöffel auf dem Gasbrenner leistet beim Einsetzen des Wachsleitstreifens sehr gute Dienste.
Fertig und weiter gehts ....
Zur Zeit herrscht regnerisches und kühles Wetter. Diese Wetterphasen nutzen Bienenvölker in dieser Jahreszeit oft aus, um das Schwärmen vorzubereiten. Sobald diese Woche besseres Wetter eintrifft, sollten die Völker auf Schwarmanzeichen kontrolliert werden.
Schwarmfreudige Völker teilen oder sich als Schwärmfänger beweisen 🙂

Das Wetter passt und die Obstbäume blühen in voller Pracht. Der Raps beginnt ebenso mit der Blüte.
Haben sich die Bienenvölker gut entwickelt, ist es an der Zeit die Honigzargen auf den Magazinen aufzusetzen resp. die Honigrahmen im CH-Kasten einzuhängen.



