Springe zum Inhalt

Mit dem Weltbienentag am 20. Mai begann gleichzeitig meine Zuchtsaison 2026.
In den Abendstunden wurden zwei geschlossene Anbrüter vorbereitet, bevor rund drei Stunden später die Zuchtlatten eingesetzt wurden. Während der folgenden 24 Stunden pflegen die Bienen insgesamt 48 Weiselnäpfchen mit jüngsten Larven an. Eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufzucht bilden dabei eine ausreichend starke Bienenmasse sowie ein gutes Angebot an Pollen und offenem Futter innerhalb der Anbrüter.

Anbrüter wurden mit Bienen befüllt. Dabei sind Ammenbienen erwünscht, Flugbienen fliegen ab
Geschlossene Anbrüter bereit für den Keller und nach 2-4 Stunden bereit für die Zuchtlatte

Der weitere Arbeitsablauf sieht wie folgt aus

  • 20. Mai 2026
    Erstellung der geschlossenen Anbrüter und Einhängen der Zuchtlatten mit insgesamt 48 Weiselnäpfchen.
  • 21. Mai 2026
    Kontrolle der Annahmequote der angepflegten Weiselnäpfchen nach rund 24 Stunden. Überführen der Zuchtlatten in weiselrichtige Pflegevölker oder Finisher
  • 21.–25. Mai 2026
    Pflegephase der Weiselzellen im Pflegevolk beziehungsweise Finisher. Sicherstellung einer optimalen Versorgung mit Futter und Pollen.
  • 25. Mai 2026
    Die gezogenen Weislezellen sind jetzt verdeckelt und werden mit Schutzkäfigen gesichert.
  • 29. Mai 2026
    Am Abend Bienenmasse aus Völkern beziehen und durch einen Siebkasten von den Drohnen befreien (geschieht über Nacht im Keller)
  • 30. Mai 2026
    Vorbereitung der APIDEA-Begattungseinheiten mit Futterteig und Wabenmaterial und befüllen mit ca. 100 Gramm jungen Bienen aus dem Siebkasten. Beruhigung der Bienen in den APIDEAS an einem kühlen, dunklen Ort (Kellerhaft)
  • 31. Mai 2026
    Zellen verschulen. Einsetzen der schlupfreifen Weiselzellen in die vorbereiteten APIDEAS
  • 01. Juni 2026
    Schlupftag. Kontrolle auf erfolgreichen Schlupf der Königinnen
  • 02. Juni 2026
    Transport der APIDEAS auf die ausgewählte A-Belegstelle
    Aufstellung der Begattungseinheiten gemäß den Vorgaben der Belegstelle
  • 16. Juni 2026
  • Erste Kontrolle auf erfolgreiche Begattung und beginnende Eiablage.
  • ca. 20.–25. Juni 2026
    Beurteilung des Brutbildes sowie Zeichnen und Dokumentieren der erfolgreich begatteten Königinnen.
  • ab Ende Juni 2026
    Verwendung der jungen Königinnen zur Kunstschwarmbildung oder zum Einweiseln in Wirtschaftsvölker

 

Am 20. Mai feiern wir den Weltbienentag – einen Tag, der auf die enorme Bedeutung der Bienen und anderer Bestäuber aufmerksam macht. Bienen sind unverzichtbar für unsere Natur und unsere Ernährung. Rund ein Drittel der weltweiten Lebensmittelproduktion hängt von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten ab. Ohne sie gäbe es deutlich weniger Obst, Gemüse, Nüsse und Blumen.

Doch die kleinen Helfer sind bedroht. Pestizide, Monokulturen, Klimawandel und der Verlust von Lebensräumen setzen den Bienen stark zu. Deshalb ist es wichtiger denn je, ihren Schutz ernst zu nehmen und gemeinsam aktiv zu werden.

Jeder Mensch kann einen Beitrag leisten:

  • bienenfreundliche Blumen pflanzen
  • auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten
  • regionale und biologische Produkte unterstützen
  • Wildbienen Nistplätze anbieten

Der Weltbienentag erinnert uns daran, wie eng Mensch und Natur miteinander verbunden sind. Wenn wir die Bienen schützen, schützen wir auch unsere Zukunft.

Bienen sind weit mehr als Honiglieferanten. Sie bestäuben unsere Obstbäume, Gemüsepflanzen und Wildblumen und sichern damit einen grossen Teil unserer Nahrung und Biodiversität. Doch ihre Lebensräume verschwinden, Pestizide belasten die Natur, und immer mehr Bestäuberarten sind bedroht.

Genau hier setzt die Bieneninitiative von BienenSchweiz an.

Die Idee hinter der Initiative ist einfach und kraftvoll: Der Schutz von Wild- und Honigbienen soll in der Schweiz dauerhaft gestärkt werden. Gesunde Lebensräume, blühende Landschaften und eine nachhaltige Landwirtschaft sollen nicht Ausnahme, sondern Standard werden. Denn ohne Bestäuber gerät das natürliche Gleichgewicht ins Wanken.

Die Umsetzung erfolgt demokratisch und gemeinsam mit der Bevölkerung. Mit einer eidgenössischen Initiative sollen konkrete Verbesserungen angestossen werden – für mehr Biodiversität, mehr Blühflächen und eine Landwirtschaft, die Natur und Ernährungssicherheit verbindet.

Damit diese Vision Realität werden kann, braucht es jetzt Unterstützung aus der ganzen Schweiz.

Mit der Unterschriftensammlung beginnt der wichtigste Schritt: Jede einzelne Unterschrift bringt die Schweiz näher an eine Zukunft, in der Bienen, Menschen und Natur gemeinsam gedeihen können. Ob Imkerin, Landwirt, Familie oder Naturfreund – jede Stimme zählt.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine lebendige Schweiz.

Jetzt braucht es uns alle:
👉 Unterschrift sammeln
👉 Initiative unterstützen
👉 Freunde und Familie informieren
👉 Ein Zeichen für Biodiversität setzen

Jede Unterschrift zählt. Gemeinsam können wir eine Schweiz fördern, in der Natur, Landwirtschaft und Mensch im Gleichgewicht bleiben.

Auf der Website bienen.ch/bieneninitiative findest du den Bogen für die Unterschriftensammlung.